Bewegte Bilder, bewegende Bilder, brechend volle Bahnhofstraße — bei unserer Zeitreise ist von historischen Motiven über die persönliche Emotion bis zur Actionsequenz wieder alles dabei.
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Los geht’s!
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Enge Kiste: Königsparade in der Martinstraße
Strahlend: Maipaar Hubert Keufen und seine spätere Frau Maria
Hauptsache Haltung: In den ersten Jahren nach der Neugründung war die Einstellung wichtiger als die Farbe des Anzugs – Josef Ophoven, Hubert Decker, Matthias Langert und Gottfried Prepols (von links)
Nicht nur in der Rolle des Hauptmanns überragend: Willi Schulte
Der 27. Juni 1954 ist aus mehreren Gründen in die Deutsche Geschichte eingegangen. Zuallererst natürlich weil an diesem Datum Kirmessamstag in Oidtweiler gefeiert wurde. Zudem legte die deutsche Nationalmannschaft den Grundstein zur späteren Weltmeisterschaft mit einem 2:0 Sieg gegen die jugoslawische Elf. Das Spiel fiel genau mit dem Festzug der Junggesellen zusammen. An der ersten Station, wo die Maijungen abgeholt werden sollten, wurde eine Pause eingelegt, weil selbstverständlich jeder wissen wollte, wie es um das Spiel in Genf bestellt war. Als der Triumph der deutschen Mannschaft feststand, konnte der Festzug (und natürlich die restliche Kirmes) beruhigt und in bester Laune beendet werden.
Die Maipaare im Jahr 1954: Maria Kropp, Klaus Etzig, Thea Coerrentz, Josef Lehnen, Hubert Keufen, Maria Richterich (von links)
Menschenmassen in den Gassen
Trotz kritischen Blicks im Hintergrund: In den Reihen der Junggesellen herrscht beste Stimmung.
Wie immer die Krönung: Oidtweiler Maimädchen
Wir ziehen weiter ins nächste Jahrzehnt …
Dorfkindmomente: Die Oidtweiler Jugend kennt keine Berührungsängste.
Eigentlich hatte die Kirmes 1964 einen super Start hingelegt. Nach der Maibaumaufstellung am Nachmittag ließ man den Kirmessamstag feucht-fröhlich in der Gaststätte Harren ausklingen. Mittendrin das Königspaar Felix Aretz mit Gerda Koerrentz und das Maipaar Erwin Bergstein mit Agnes Schmidt. Nach Feierabend machte sich der Maikönig mit einem Kumpel auf den Heimweg, auf dem es einen kleinen Zwischenfall gab, weswegen er ins Linnicher Krankenhaus eingeliefert werden musste. Lange war nicht klar, ob der König überhaupt am sonntäglichen Festzug teilnehmen könne. Doch wie ihr es wahrscheinlich schon an der Überschrift erkannt habt, ging am Ende alles gut aus und die Paare konnten gemeinsam ihre Kirmes zu Ende feiern.
Ein Bild aus besseren Zeiten: der Seulen-Hof mit grün-weißer Fahne
„Aufstellung!“ Im Hintergrund sieht man das heutige Europaviertel (noch nicht).
Vorsitzender Alfred Herten und Hauptmann Leo Kochs (rechts) rahmen die Maipaare ein
Es wird bunt — Kirmes in den 70ern …
Ohne Worte: Fahnenschmuck am Haus Mürkens
sagte einst Martin Luther. Bei den Junggesellen kam der Wein 1974 allerdings hauptsächlich vom Maikönig. Dieser erhielt damals vom Zeltwirt eine Rolle Biermarken, um die spätere Abrechnung mit den Maipaaren zu vereinfachen. Aufgrund eines Missverständnisses tranken aber viele Zeltbesucher auf dem Kirmesball flaschenweise Wein auf des Königs Biermarken-Rolle. Was blieb, war der Spitzname „Weinkönig“ und eine Rechnung von rund 1.000,– D-Mark. Der fällige Deckel ist natürlich längst beglichen, aber nur mal zum Vergleich: 1974 kostete das Zeltbier noch 80 Pfennig.
Mit Fahne: Bremers Pit führt die Paare an
Malen mit Matte: Hubert Tribbels und Willi Funken
Festzug durch die rosa-rote Brille: Hans Esser mit Angelika Boolhaar (vorne) und Willi Funken mit Eugenie Gilcher
Maipaare mit Mittelscheitel: Hier kommen die 80er …
Einladend: Budenzauber mit Baumblick
Die Maipaare beim Pressetermin: Heike Kapser, Hermann-Josef Eckardt, Susanne Schaffrath, Heinz Bremer, Doris Harenberg, Stefan Litzel (von links)
The boys are back in town: Parade am Beginn der Eschweilerstraße
Ihr fragt euch gerade sicher: Heißt es nicht „es ging den Bach hinunter?“ Nein, gemeint ist natürlich Manni Bach, der damals vor unserem Zeltwirt Friedel Schleiden noch der Chef im Alten Rad am Reyplatz war. Dort trafen sich Heinz Bremer, Hermann-Josef Eckardt und Stefan Litzel und beschlossen, dass 1984 ihr Jahr in den Junggesellen werden sollte. Fehlte nur noch die weibliche Begleitung für zwei der drei jungen Herren. Und was machte man damals, wenn man nette Frauen kennenlernen wollte? Ab zum Tanzkurs. Und was soll man sagen: Die Jungs lernten nicht nur das Tanzen, sondern auch ihre Maimädchen kennen.
2-in-1-Wanddekor: für Maischild und Fahne reicht ein Dübel
Hauptmann Johann Tocay spricht den Maijungen Mut zu
Pose und Planung
Heiße Schlitten und scharfe Bikes: Der diesjährige Jubilarkönig Frank Mangels genießt den Lifestyle der 80er.
Köpfe, überall Köpfe!
Großer Bahnhof im kleinen Kamp
Franz-Peter Schiffer als Korpsführer
Nah dran: Baesweiler Junggesellen genießen die Parade
Die Mütter aller Klompenball-Shirts: Handbemalte Textilien aus der Manufaktur Wirtz
„Mit den besten Grüßen der Stadtverwaltung“ – kein Rückblick ohne Bürgermeister Hans Plum.
Stimmung am Elterntisch
Ein kurzer Marsch ins Jahr 1999 …
Vorbereitungen für die Mainacht: Basteln an der Bahnhofstraße
Das Ergebnis: Schöne Schilder!
Ente auf dem Teller
Zugegeben, eigentlich waren es, wie fast immer, sechs für Oidtweiler. Namentlich das Königspaar Frank Mangels mit Kerstin Plum sowie die beiden Maipaare Stephan Moll mit Iris Plum und Frank Redemann mit Nicole Zander. Aber in Anlehnung an das Wahlplakat der damaligen Doppelspitze der CDU in Baesweiler, Willi Linkens und Hans Plum („die 2 für Baesweiler“) wurde das Plakat flugs für die Zwecke des JVO umgemünzt und aus zwei wurden drei und daraus eines unserer schönsten Kirmesplakate. Legendär war auch die Mainacht auf dem Oidtweiler Aschenplatz. Eigentlich war die Feier exklusiv für Junggesellen, Blaskapelle und Gäste der Paare. Aber die schiere Größe der Party lockte durchaus einige Nachtschwärmer auf den Platz, die sich sogleich erkundigten, wieviel die Getränke kosten würden oder wo es denn Biermarken zu kaufen gäbe.
Mainacht, 7:00 Uhr: DJ Donnerknall und seine Party-Crowd
Arbeitssischerheid schreiben wir zwar falsch, aber groß!
Kiosk am Dom: Shopping-Erlebnis mit Kultfaktor
Prunkschläge und Hammerkirmes
Mein lieber Herr Gesangsverein!
Gibt den Takt an: Hauptmann Chris Bremer
Wecken mit Würstchen: Mutter Mangels versorgt alle frühen und schrägen Vögel. Wer mal muss: nach links!
Bode Springmann isst nichts Kaltes.
Die Sechs für Oidtweiler:
Königspaar Kerstin und Frank
Maipaar Nicole und Frank
Maipaar Iris und Stephan
Niederbardenberger La-Ola
Klompenball: der letzte Walzer
Schick und sportlich
Stephan Bremer feiert das Leben und den Alemannia-Aufstieg.
Die Spaßkapelle Oidtweiler e.V. startet den Abschlussfestzug zum Vereinslokal Mürkens.
Sie freuen sich in diesem Jahr auf eigene und unvergessliche Kirmesmomente:
Königspaar Kim und Gino
Maipaar Katharina und Fabian
Maipaar Mandy und Johannes
Wir sehen uns an den Kirmestagen:
Eure Junggesellen
Hier gibt es noch mehr vom Junggesellenverein Oidtweiler: